Aktuelle Ausstellung
Gerhard Hahn: "Titania"
Ausstellungseröffnung:
Samstag, 14.03.2026 um 17 Uhr
Finissage:
Sonntag, 05.04.2026 um 15 Uhr
Ausstellungsdauer:
14.03. – 05.04.2026
Öffnungszeiten:
Mi 15 – 18 Uhr
Sa 15 – 18 Uhr
So 14 – 17 Uhr
Und nach Vereinbarung:
WEITERE INFORMATIONEN
Gerhard Hahns großformatige Skulpturen, meist aus Terrakotta, sind in der Regel Hohlkörper, die bewusst die Analogie zwischen Natur, Zelle, Körper und vom Menschen Geschaffenem, Gerät oder Maschine, suchen. Sein Formwille geht dabei eine Synthese mit der elementaren Dynamik und den Spuren von Erde, Wasser, Luft und Feuer ein. Insbesondere nutzt er die steinzeitliche Schwarzbrand-Technik, wobei Ruß großflächig in die porösen Oberflächen eindringt und diese zufallsbeeinflusst schwarz färbt.
Diese Technik hat er technisch, ästhetisch und insbesondere auch grafisch zu Bildtafeln weiterentwickelt. Gerhard Hahns zentrales Thema als Künstler und ehemaliger Verfahrenstechnik-Ingenieur ist die Befindlichkeit des Menschen zwischen seiner innerer wie auch der uns umgebenden, äußeren Natur und den von uns selbst geschaffenen technischen und digitalen Welten.
Nach der Beendigung seiner technischen Tätigkeit und dem Studium an der Kunstakademie initiierte er bald, neben der Atelierarbeit, zahlreiche freikünstlerische, interdisziplinäre Kooperationen mit und in materialverarbeitenden Industriebetrieben. Verbunden mit der Nutzung der spezifisch in den Fabrikationen vorgefundenen Materialien, den Produktionsstrukturen, den möglichen Dimensionen,
der manpower und des know hows der Mitarbeiter entwickelt er seine persönlichen künstlerischen Ideen. Mit der Einbeziehung von manuellen Engriffen und beobachteten Fehlern in die Werkproduktion verleiht er seinen Projekten eine menschliche Dimension. Die Konfrontation und Verschmelzung seiner künstlerischen Denkweise mit industriellen und inzwischen auch digitalen Produktionsstandards ist ein künstlerisches, technisches und kommunikatives Experiment. Teile der ausgestellten Werke verschmelzen analoge und digitale Elemente, als Objekte wie auch als bewegliche, dreidimensionale Videoprojektionen.
1977 – 1984
Studium der Keramischen Verfahrenstechnik, Ingenieurtätigkeit bei Rosenthal Glas & Porzellan AG
1984 – 1989
Studien für Gefäßkeramik und Keramik-Design, Universität Kassel und Hochschule Niederrhein
1989 – 1993
Studium der Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf
bei Magdalena Jetelová
1990
Landespreis „Kunst aus Rheinland-Pfalz“
Seit 1996
Acht künstlerische Kooperationsprojekte mit Industrieunternehmen in Deutschland und den USA
1996 – 2020
Dazu Projektstipendien: Stiftung Kulturfonds, Berlin – Stipendium des J. M. Kohler Arts Center, Wisconsin / USA
1997, 2002 und 2013
Stipendium des Landes Rheinland-Pfalz – Förderung der Helios Ventilatoren GmbH, Villingen-Schwenningen und der Schunk Ingenieurkeramik GmbH, Willich
1992 – 2001
Lehrtätigkeiten an Hochschulen im In- und Ausland, u.a. HDK Berlin, Akademie Stuttgart, London St. Martins College of Art & Design
2002 – 2022
Professur an der Hochschule Niederrhein, Krefeld für Produktdesign und Dreidimensionales Gestalten
Impressionen der Ausstellung
Kommende Ausstellungen
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